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Allgemeinpsychiatisches, stationäres Angebot

Psychosezentrum

Wer wird aufgenommen

Auf den zwei Stationen des Psychosezentrums werden Patienten*innen der Altersgruppe 18 - 64 Jahre aufgenommen, die einer stationären Behandlung bedürfen.

Behandlungsangebot

Das Behandlungsangebot der Psychoseakutstation richtet sich in erster Linie an Patienten*innen mit:

  • Psychosen des schizophrenen Formenkreises
  • Akuten Manien
  • Psychischer Begleiterkrankung bei geistiger Behinderung

Ein Personalschlüssel für eine intensive Betreuung und Begleitung wird vorgehalten. Die Station ist eine geschützte Station.

Das Behandlungsangebot der Postakutstation richtet sich an Patienten*innen mit

  • Psychosen des schizophrenen Formenkreises, die einer stationären Behandlung ohne Intensivbehandlung bedürfen
  • Patienten*innen der Akutstation, bei denen auf dem Weg der Genesung die Wiederherstellung der ambulanten Therapiefähigkeit im Vordergrund steht

Die Station wird offen geführt.

Therapieangebot

Beide Stationen behandeln mit:

  • psychozialen Interventionen
  • medikamentös
  • komplementärtherapeutisch (Spezialtherapien, wie Ergo- und Bewegungstherapie)
  • soziotherapeutisch und psychoedukatorisch (Vermittlung von Kenntnis über die eigene Erkrankung).

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Schwerpunkt Depressionen

Wer wird aufgenommen

Auf den zwei Stationen werden Patienten*innen mit depressivern Erkrankungen, der Altersgruppe 18 - 64 Jahre aufgenommen, die einer stationären Behandlung bedürfen.

Ausrichtung der Depressionsakutstation

Schwerpunkt sind depressive und bipolare Erkrankungen, die einer stationären Behandlung mit und ohne intensiver Betreuung bedürfen. Die Behandlung erfolgt auf einer weitgehend offenen Station.

Ausrichtung der Station mit Interpersoneller Psychotherapie (IPT)

Das Angebot richtet sich an Patienten*innen mit depressiven Erkrankungen, die besonders vom Einsatz der Interpersonellen Psychotherapie profitieren.

Therapieangebot

Beide Stationen behandeln mit:

  • psychozialen Interventionen
  • medikamentös
  • komplementärtherapeutisch (Spezialtherapien, wie Ergo- und Bewegungstherapie)
  • soziotherapeutisch und psychoedukatorisch (Vermittlung von Kenntnis über die eigene Erkrankung).

Ziel

Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung ambulanter Therapiefähigkeit und durch die Depression verloren gegangener Alltagskompetenzen.

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Persönlichkeitsstörungen und Borderline-Störungen

Die Station AP 5 hält zwei verschiedene Behandlungspfade für Menschen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS) oder einer gemischten Persönlichkeitsstörung mit BPS-Anteilen im Alter von 18 bis 65 Jahren vor:

Behandlungspfad 1:

Stationäre DBT (Dialektisch behaviorale Therapie) nach Linehan (hochstrukturiertes spezifisches verhaltenstherapeutisches 12-Wochen-Programm, geplante Aufnahmen nach Vorgespräch). Ziel der Behandlung ist die Vermittlung spezifischer Fertigkeiten zur Bewältigung schwerwiegender Probleme in den Bereichen Emotionsregulation, Selbstkonzept und zwischenmenschlicher Interaktion. Dabei werden die Patienten*innen zur Anwendung dieser Fertigkeiten im Alltag ermutigt und begleitet.

Behandlungspfad 2:

Stationäre Krisenintervention für Menschen mit Borderline Persönlichkeitsstörung oder kombinierter Persönlichkeitsstörung sowie unterschiedlichen Komorbiditäten

  • PTBS
  • depressive Störungen
  • Angststörungen
  • etc.

die noch nicht zu einer speziellen Therapie in der Lage sind (ungeplante Aufnahmen).

Ziel der Behandlung ist die Identifizierung von Therapiebarrieren und deren Abbau, um Therapiefähigkeit für ein spezielles Verfahren wie z.B. DBT aufzubauen. Auf der Basis der Grundsätze der DBT finden hierzu schulenübergreifend sowohl verhaltenstherapeutische als auch Elemente aus der Ego-State-Therapie und ggf. der Traumatherapie Anwendung.

Um auch suizidale Krisen ohne Beziehungsabbruch durch Verlegung abfangen zu können und die häufig sehr ungünstigen, hochgradig regressiven Entwicklungen auf geschützten Stationen zu begrenzen, ist die Station mit einem fakultativ geschlossenen Bereich versehen.

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Aufnahme

Die stationäre Aufnahme erfolgt an Werktagen geplant nach Terminvereinbarung über das Aufnahmezentrum der Klinik.

Die stationäre Aufnahme zur Krisenintervention oder bei psychischen Notlagen erfolgt jederzeit.

Adresse

Das Stationsgebäude Haus 30 ist hinter Büschen zu sehen
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Stationsgebäude Haus 30

LVR-Klinik Viersen
Haus 30
Johannisstr. 70
41749 Viersen