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Richtfest beim Neubau des Bettenhauses

Neubau des Stationsgebäudes der LVR-Klinik Viersen schreitet voran

Der Richtkranz ist in die Höhe befördert worden, der Polier hat seinen traditionellen Richtspruch gesprochen: Viele Gäste nahmen jetzt am Richtfest für den Stationsgebäudeneubau teil.

Rund 37 Millionen Euro investiert der Landschaftverband Rheinland (LVR) in den Ersatz des alten Stationsgebäudes (Haus 30). Dieses Gebäude aus den 70er Jahren erfüllt nicht mehr die Anforderungen an den Brandschutz und an eine moderne Behandlungseinrichtung. In der Johannisstraße 70 entsteht nun der neue Gebäudekomplex, der der gesamten Geländestruktur ein neues Gesicht geben wird. So wird sich der Neubau des Stationsgebäudes parallel zum bestehenden Haus 12 ausrichten und es baulich einbeziehen. Nach Jahren des Leerstandes erfährt der Altbau eine neue Nutzung und wird Teil des Gesamtkonzeptes

Das Stationsgebäude wird sieben Stationen mit 134 Betten und den Therapiebereich aufnehmen. Die Räumlichkeiten bringen auch neue Möglichkeiten für die Weiterentwicklung der Behandlungskonzepte.

„Eine Fertigstellung ist für den Oktober 2018 geplant“, sagt Dorothee Enbergs, Vorstandsvorsitzende der LVR-Klinik Viersen. Sie ergänzt: „Die Modernisierung im Bereich der psychiatrischen Versorgung ist uns besonders wichtig. Das betrifft natürlich auch die Gebäudestruktur.“

In seiner Ansprache sagte Frank Boss (MdL), Vorsitzender des Bau- und Vergabeausschusses der 14. Landschaftsversammlung Rheinland: „Das Richtfest ist ein besonderes Ereignis für jeden Bauherrn. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Vollendung bevorsteht.“

Richtfest Neubau Bettenhaus