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CRA Kongress vom 13. - 15.04.2016

Um zu einer tragfähigen Abstinenz zu gelangen brauchen die von Abhängigkeitserkrankungen betroffenen Menschen Handlungsfelder, in denen sie (Lebens-) Zufriedenheit erreichen können. Voraussetzungen dafür sind natürlich auch Handlungskompetenzen in den verschiedenen Lebensfeldern. Unter dieser Überschrift hatten wir uns aufgrund der Besonderheiten in Viersen entschlossen, zwei wichtige Felder herauszugreifen.

Das Thema Sucht und Arbeit bewegt derzeit viele und wurde nicht zuletzt auch vom LVR als wichtiges Zielfeld erkannt. Hier gibt es regional sehr unterschiedliche Herangehensweisen und auch einiges an Forschungsbemühungen.

Das zweite Feld ist das der Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie – ein Feld, dass in bisherigen CRA-Kongressen wenig vorgekommen ist. In Viersen besteht die größe Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik bundesweit und damit auch Erfahrungen in der Arbeit mit suchtkranken Jugendlichen.

In den Workshops hatten wir vielfälige Themen aufgegriffen, die von einer CRA-Einführung, der Vorstellung regionaler und überregionaler Arbeitsprojekte hin zu Achtsamkeitsbasierten Therapieformen und der Bedeutung von Ernährung führte.

Ein Kongress soll darüber hinaus immer auch dazu dienen, persönliche Kontakte zu knüpfen und zu pflegen und auch dazu, die ausrichtende Klinik und die Region etwas vorzustellen. Daher hatten wir Herr Kinast gewinnen können, der sein beeindruckendes Buch über die sogenannte Kinderfachanstalt Waldniel, einer früheren Zweiganstalt der heutigen LVR-Klinik Viersen, vorstellte.

Die Moderation wurde Herrn Ralph Erdenberger anvertrauen, der schon oft bewiesen hat, dass er an psychiatrischen Fragestellungen ein großes Interesse und auch eine Sichtweise hat, die neben der locker-leichten Moderation auch noch inhaltlich ein Gewinn für die Tagung war.