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Eseltag in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

"Iah, Iah", schallt's aus der LVR-Klinik Viersen

Panoramabild mit den beiden Eseln Arthur und Melody, links einzeln untereinander, rechts zusammen beim Grasen
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Arthur und Melody

Eseltag in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Die Station K9 der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR-Klinik Viersen erwartet in den Osterferien tierischen Besuch. Nicht etwa der Osterhase, sondern zwei Zwergesel sind zu Gast. Zum Abschluss eines Ferienprojekts arbeiten die Jugendlichen mit den grauen Huftieren an ihrer sozialen Kompetenz.

"Esel" wird häufig als Schimpfwort verwendet und tut den grauen Tieren damit völlig Unrecht. In den Osterferien beschäftigen sich die jugendlichen Patientinnen und Patienten der Station K9 mit dem häufig missverstandenen Vierbeiner und lernen darüber nicht nur eine Menge über Esel, sondern auch über Selbstsicherheit, Kommunikation, Körpersprache und Teamfähigkeit. Das Feri-enprojekt wird mit einem Eseltag abgeschlossen. Das Eselerlebnisteam Donkability reist dafür aus der Eifel mit den beiden Zwergeseln Arthur und Melody an.

Esel werden immer häufiger als Therapietiere genutzt. Sie suchen die Nähe zu anderen Lebewe-sen, sie haben eine deutliche Körpersprache und da sie sich nicht dominieren lassen, ist es nötig, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Was Eseln als Störrigkeit und Dummheit ausgelegt wird, ist in Wirklichkeit ein kluges und umsichtiges Handeln, denn in Gefahrensituationen ergreifen sie nicht die Flucht, sondern halten inne, um die Situation abzuwägen. Fest steht: Von Eseln kann man noch so einiges lernen und genau das hat die Süchtelner Kinder- und Jugendpsychiatrie vor.